Cero Alegre/Valparaiso/Chile

Der Hafen ist überall. Zum Einschlafen begleitet uns das Getute der Frachter, morgens wachen wir zur Musik herumrangierter Container auf. Und von jeder Terrasse des Casa Higueras sehe ich ihn: den Hafen. Ich liebe Häfen. Der Hamburger Hafen ist meine Heimat. Der Blick auf den Hafen von Barcelona fühlt sich an wie nach Hause kommen. Aber noch nie habe ich quasi im Hafen leben können, so wie hier. Levi und ich streunen durch die Gassen von Cerro Alegre und Cerro Conception – zwei der schönsten von 45 mit bunten Häusern verzierten Hügel, die Valparaiso ihren besonderen Charakter verleihen. Levi auf der Suche nach Katzen und Tauben und Möwen, die er jagen kann. Und ich auf der Suche nach Cafes, Boutiquen, Ateliers. Am besten für uns beide ist es natürlich, wenn eine Katze direkt in einem Cafe verschwindet. Den Cerro Alegre umweht der ratzige Charme eines liebevoll heruntergekommenen KünstlerViertels. Boho Chic. Laut Carlos, dem Kellner des Cafes Desayunador, ist Cerro Alegre am meisten durch die reiche europäische Einwanderungsgeschichte Chiles geprägt und deswegen so besonders. In meiner Lieblingsboutique in der Laurato Rosas – Mundo Moderno – konnte ich dem Charme der anwesenden hübschen Designerin und den außergewöhnlichen Kleidungs- und Schmuckstücken nicht widerstehen. Die Designerin erlag ihrerseits Levis Charme, schloß die Tür, dass er nicht ausbüchsen konnte und spielte mit ihm, bis ich fündig geworden war – und ein bisschen länger. Abends trafen wir sie dann zum Essen im Colombina an der Plaza Yugoslavo– einem sehr charmanten fischerhausig angehauchten Restaurant mit tollem Blick: auf den Hafen! So kann’s weitergehenJ

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