Meine Expertentipps: So gelingt dein Traumurlaub

Das ganze Jahr über geben wir alles, um im Job, in der Familie und im Freundeskreis am Ball zu bleiben, immer aktiv und hingebungsvoll, interessiert und passioniert. Klar, braucht man da auch mal eine Pause – um durchzuatmen, um zu reflektieren, um einen Tapetenwechsel zu erleben – da kommt der Urlaub genau richtig.

Vielleicht warst du gerade erst im Sommerurlaub, oder hast dich dafür entschieden, dem deutschen Winter schon bald in wärmere Gefilde zu entfliehen. Im Großen und Ganzen hast du eigentlich immer eine schöne Zeit, doch irgendwas geht immer schief, oder passt nicht 100%. Um das in Zukunft zu vermeiden, gebe ich dir meine Top-Tipps, wie deine Reise garantiert zum Traumurlaub wird. Denn, den Traumurlaub, hast du dir verdient!

Was gehört zum perfekten Urlaub dazu?

Laut einer Studie, die erst kürzlich von Mindlab International veröffentlich wurde, haben rund 38% der kostbarsten Erinnerungen der Deutschen mit dem Reisen zu tun – das sind 2 von 5 Erinnerungen. Überrascht mich eigentlich gar nicht, wenn ich so an meine Reisen zurückdenke! Die Studie hat außerdem eine Formel zusammengestellt, die die Zusammensetzung des perfekten Urlaubs darstellen soll. Demzufolge besteht der ideale Traumurlaub der Deutschen aus 22% Begleitung, 17% Zeit für die Familie, 15% Ort, 11% Aktivitäten, 10% Einmaligkeit, 9% Geräusche, 6% Wetter, 5% visuelle Eindrücke und 5% Gerüche und Geschmäcker.

formel

Ist das alles?

All diese Dinge tragen natürlich dazu bei, dass im Urlaub schöne Erinnerungen entstehen. Doch kann dein Traumurlaub wirklich einer Formel folgen? Bestimmt doch nicht – es geht im Urlaub ja darum deine persönlichen Wünsche zu erfüllen. Ich denke, es geht viel mehr darum, sich in Ruhe mit einem Land und einer Kultur auseinanderzusetzen, Anregungen für das eigene Leben zu finden, auf die eigenen innere Stimme zu hören – Ruhe zu suchen, wenn es zu hektisch wird, und Aufregung, wenn es zu leise ist. Eben genau das, was du brauchst.

Hier ist meine ideale Formel für den Traumurlaub – ganz ohne Prozentzahlen:

ein aktiver Einstieg + persönlicher kultureller Austausch + Zeit für Reflexion + Entspannung

traumurlaubUnd was bedeutet das konkret?

Im Konkreten bedeutet das, dass ich meine Zeit im Urlaub so einteile, dass ich mich nicht künstlich zum Nichtstun zwinge, aber auch genügend Platz lasse, um das Erlebte zu verarbeiten. Ich möchte nicht Anregungen un Inspiration finden, Menschen begegnen, etwas Neues lernen und einmalige Eindrücke sammeln.

Ein aktiver Einstieg

Von 100 auf 0 zu gehen ist einfach unmöglich. Wer, wie ich, im Alltag alle Hände voll zu tun hat, dreht spätestens nach dem zweiten ereignislosen Tag am Strand durch. Deswegen, beginnt ein gelungener Urlaub am besten mit einem aktiven Einstieg – besichtige eine lebendige Stadt, wie Buenos Aires; schnell den Rucksack um, und begib dich einige Tage in die Berge; buche eine Rafting- oder Mountainbike-Tour – ganz egal, Hauptsache aufregend, Hauptsache anders als zuhause!

Persönlicher kultureller Austausch

Im Kontakt mit Menschen aus fremden Ländern und Kulturen, mit anderen Lebensmodellen und -vorstellungen, erhalte ich Anstöße dafür, welche Dinge ich in meinem Leben anders gestalten könnte, oder was ich bisher für selbstverständlich betrachtet habe. Und wie treffe ich auf diese Menschen? In dem ich langsam und mit lokalen Transportmitteln reise; in dem ich in kleinen nachhaltigen (Öko-)Hotels unterkomme, die Locals beschäftigen; in dem ich besondere Touren mit Fokus auf Begegnung buche, wie zum Beispiel Dorfführungen, Homestay Unterkünfte oder kulturelle Ausflüge; in dem ich Interesse an Land und Leuten zeige, Fragen stelle und im Gegenzug von meinem Zuhause erzähle.

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Zeit für Reflexion

Ein aktives Programm ist mir auf Reisen aber genauso wichtig, wie ausreichend Zeit für mich selbst, um das Erlebte zu verarbeiten und zu reflektieren – ansonsten verliert sich die Inspiration zu leicht im nächsten Programmpunkt. Besonders gut geeignet sind Trekkingtouren (selbst wenn es nur 2-3 Tage sind) , denn wenn du nichts zu tun hast außer zu gehen, fällt das Nachdenken umso einfacher. Das letzte was ich im Urlaub brauche ist Stress – erlaube dir also Ruhephasen genauso wie flexible Planung – es ist völlig in Ordnung eine geplante Aktivität, dann doch nicht zu machen!

Entspannung

Zu guter letzt brauche ich doch noch einige Tage, um zu entspannen, und eben Nichts zu tun – um Kraft und Energie zu tanken, für den ersten Tag zurück im Alltag. Am Strand liegen, das Meer beobachten, bei einem Glas Wein dem Sonnenuntergang zusehen. Einen relaxten Tag im Spa verbringen, mit Whirlpool, Massage und Ruhebereich. In ein abgelegenes Hotel umgeben von unberührter Natur einchecken, und nichts hören, außer dem Wind in den Bäumen oder dem Gurgeln des Wassers. So entspannt, kann mich die Rückkehr nachhause gar nicht schocken.

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Der perfekte Urlaub sieht für jeden Menschen anders aus – du musst schon auf dich selbst hören, aber ich hoffe, ich habe dir mit meinen Ratschlägen die richtige Inspiration gegeben. Dein Traumurlaub wartet!

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